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Das Auge

Gepostet am Jul 31, 2013 von | 1 Kommentar

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Ich habe festgestellt, dass es ganz schön schwierig ist ein Auge gut zu fotografieren. Mein Ziel war es, eine Makroaufnahme meines Auges zu machen, bei der man die komplexe Struktur der Iris erkennt. Der Aufbau war schnell erledigt, dachte ich. Die Softbox sollte also nicht zu sehen sein, kein Problem. Wie das nachfolgende Bild des Aufbaus zeigt, ließ ich zwei Softboxen mit dabei sein. Diese stellte ich so, dass sie an mir vorbei leuchteten. So kam genug Restlicht über die weißen Wände auf mich zurück, dass das Auge problemlos ausgeleuchtet wurde. Hier das Ergebnis:

Makro Gesicht-25

Auge 2

Wunderschön! Kein Reflex einer Softbox zu erkennen, genau so hatte ich es mir vorgestellt. Aber nun war die Kamera in ihrer Gänze zu erkennen…  Mist… Samt Stativ wirkte das natürlich ganz schön wuchtig. Ein Polfilter wurde mir empfohlen von Leuten aus meiner Makrogruppe bei Facebook. Habe ich aber leider nicht. Und ich muss dann immer gleich probieren wie ich es hin bekomme, habe dann  keine Ruhe. Ein Tipp kam: Stell doch n schwarzen HG hinter die Kamera. Sehr gut!

 

 

Das hätte ich auch gemacht, hätte ich nicht zwischenzeitlich ein gutes Ergebnis hinbekommen. Die Softbox habe ich dann seitlich gestellt und nur noch eine verwendet.  So hatte ich ausreichend Licht. Jetzt ist ein wenig Geduld angesagt, bis man die richtige Position gefunden hat in der man nichts von der Softbox im Auge erkennt. Bei mir war es besonders schwierig, da ich mein eigenes Auge fotografiert habe. Kamera auf Stativ, Kabelauslöser in der einen Hand und mit der anderen Hand die Schärfe eingestellt. Per Live View und nach vorn geklapptem Monitor (Danke für dieses wundervolle Klappdisplay!!) habe ich dann den richtigen Moment abgewartet in dem mein Auge im Schärfebereich war. Immer ein wenig vor oder zurück mit dem Kopf, bis es klappte. Hier mein Endergebnis, welches natürlich mittels Bildbearbeitung noch ein wenig optimiert wurde. Die Spiegelung der Kamera, die nur noch leicht zu erkennen war habe ich einfach ein wenig abgedunkelt.

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Auge

Was habe ich noch an Bearbeitungen durchgeführt? Ich habe der Iris etwas mehr Klarheit und Kontrast gegeben, habe sie nachgeschärft und die Sättigung leicht erhöht. Den Rest des Auges und die Haut habe ich etwas überbelichtet und entsättigt, so dass die Rottöne zurückgehen und die Iris besser wirken lassen. Ich finde das Ergebnis kann sich gut sehen lassen, auch wenn es noch lange nicht perfekt ist. Wenn ich mal ein geduldiges Model finde, probiere ich es noch einmal in aller Ruhe aus. Bis dahin soll dieses Bild erst einmal genügen. Ich habe es auch noch einmal in Schwarz-Weiß umgewandelt mit richtig viel Körnung, was mir auch echt gut zusagt.

Auge SW

Natürlich kann man das Auge auch mit Spiegelung fotografieren. V.a. wenn man ein schönes Fenster oder eine Wiese und Himmel darin sieht, schaut es mehr nach Leben und Freiheit aus… Mein Logo auf der Website links ist zum Beispiel so entstanden.

Wie auch immer man es macht, das Auge ist definitiv eine nähere Betrachtung wert.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne Zeit.

Alexander

1 Kommentar

  1. Tolles Augenfoto Tutorial. Die Bearbeitet Version in Farbe gefällt mir am besten.
    Ich bin durch das Interview auf dem Blog von Birgit Engelhardt auf deinen Blog aufmerksam geworden und dachte ich hinterlasse mal einen Gruß. Ach ja, die Tatooportaits in deinem Flickr Account finde ich klasse !!!
    lg
    Stephan

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