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Schwalbenschwanz

Gepostet am Aug 23, 2013 von | Keine Kommentare

Makro_Walberla-188

Vor einigen Tagen hat es mich mal wieder gepackt, ich habe mir den Wecker sehr zeitig am Morgen gestellt und bin auch tatsächlich aufgestanden und das nur, um zu versuchen endlich einmal den Schwalbenschwanz Schmetterling abzulichten. Letztes Jahr war ich am Walberla bei Forchheim und habe ihn dort einmal kurz fotografieren können. Wegen dem Nachwuchs ist es mir dieses Jahr nicht wirklich möglich gewesen, mal nen Ausflug dorthin zu machen. Deshalb versuchte ich es auf gut Glück… Ich stellte meinen Vorschlag, einen Ausflug zu machen bei Facebook ein und ein Fotograf aus Coburg schloss sich mir glücklicherweise an. So fällt das zeitige aufstehen nicht so schwer, wenn man weiß das man gemeinsam leidet.

Vor Ort …

… hieß es erst einmal das morgendliche Licht zu nutzen und gleich ein paar Fotos zu machen. Pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir oben angekommen, eine kurze Suche nach dem wunderschönen Ritterfalter blieb erfolglos. Statt dessen fanden wir einige Bläulinge, die wunderbar in Richtung Sonnenaufgang zu fotografieren waren. Vom großen Bruder, dem Papilio machaon war noch nichts zu sehen. Egal, das Licht durfte nicht einfach so ungenutzt bleiben! Eine Exkursion am Vorabend hätte vielleicht geholfen gleich zum eigentlichen Ziel zu kommen, aber das war zeitlich nicht drin. Hier einmal drei Bilder mit Bläulingen im Sonnenaufgang:

Die Suche war erfolgreich…

Nachdem wir auf der sonnenzugewandten Seite nichts mehr fanden was unser Fotografenherz höher schlagen lies, folgten wir wieder unserem eigentlichen Ziel. Der Suche nach dem Schwalbenschwanz. Ohne uns vorher über das Schlafverhalten des Tieres und seine Vorlieben informiert zu haben, wagten wir den Weg zum steilen Hang, der am Abend lange von der untergehenden Sonne beschienen wurde. Sicherlich würde er sich dort einen warmen Schlafplatz suchen. Wer sich am Walberla auskennt, der weiß das der Hang ziemlich steil und fotografenunfreundlich ist. Egal, hier müssen wir ihn einfach finden. Ich ließ mich auf der steilen Wiese nieder, weil ich ein hübsches Bläulingspaar entdeckte, welches sich noch im Schatten ausruhte, sie Sonne kam noch lang nicht über den Berg. Ich wollte gerade fotografieren, als ich 30 cm weiter unser eigentliches Ziel entdeckte – den Schwalbenschwanz. Ich war hin und weg, rief meinen Begleiter gleich, um ihm meinen Fund zu zeigen. Ein wunderschönes Exemplar, mit recht sanfter Farbgebung und leicht lädierten Flügeln an den Unterseiten. Leider hatte er den nächtlichen Schlafplatz sehr schlecht gewählt! Sehr tief am Boden auf einem unattraktivem Ansitz mit vielen Halmen drum herum. So schaute es aus:

Schwalbenschwanz

Nun gut, wir ließen uns nicht entmutigen. Der stolze Schmetterling war noch sehr müde und so ließen sich die Halme die störend waren recht leicht entfernen. Auf Grund des steilen Hanges war es aber sehr schwer das traumhafte Motiv zu fotografieren. Ein Stativ war schwer einzusetzen, einen Bohnensack zählten wir nicht zu unserer Ausrüstung! Das wird die nächste Anschaffung sein! Ich konnte ein paar sehr nahe Aufnahmen machen, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

Zwei Stunden später

Danach hieß es für mich erst einmal nach anderen lohnenswerten Motiven zu suchen, ehe ich mich noch einmal dem Schwalbenschwanz zuwenden sollte. Diese Bilder zeige ich an anderer Stelle gern, hier soll es ja eigentlich mehr um Papilio machaon gehen. Die ersten Aufnahmen stammen von kurz vor 7 Uhr. Kurz vor 9 Uhr hatte die Sonnen den Berg fast überwunden, der Schwalbenschwanz saß aber noch immer ruhig da. Nur der Hintergrund im Tal hatte sich etwas verändert. Das morgendliche Sonnenlicht hellte alles ein wenig auf, was nun Bilder mit schönem sonnigem Hintergrund ermöglichte. Außerdem nutzte ich die Chance ein paar Nicht-Makros vom wundervollen Falter zu machen, um ihn einmal in seiner Umgebung zu zeigen. Hier die Ergebnisse:

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den Ergebnissen, da die Bedingungen wirklich nicht sehr gut waren. Das Bestmögliche wurde erreicht…

Morgen plane ich einen weiteren Ausflug zum Schwalbenschwanz.

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